„Wir wollen helfen, nicht sanktionieren“

Ihre Währung ist Vertrauen. Marianne Zimmer vertritt die Interessen derer, die in unserer Gesellschaft in der Regel keine Stimme haben, der Kinder. Seit 2002 ist die gelernte Bürokauffrau, selbst Mutter von drei Kindern, Vorsitzende des Ortsverbandes Schotten im Deutschen Kinderschutzbund, länger noch engagiert sie sich in dem Verein. Marianne Zimmer ist Ansprechpartnerin für Lehrer und Eltern, in erster Linie aber für die Kinder selbst – bei kleinen Alltagssorgen genauso wie bei großen Problemen, wenn beispielsweise ein Kind zu Hause Gewalt erfährt. Dann hilft sie, dass ein Kind aus seiner Familie herausgeholt wird oder dass ein Teenager einen Therapieplatz findet. Anlässlich des heutigen Weltkindertages sprach der Kreis-Anzeiger mit Marianne Zimmer über die Lobbyarbeit für Kinder.

kinderschutzbund-interviewMarianne Zimmer, auch in der Grundschule beliebte Ansprechpartnerin.

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Weltkindertag am 20.9.2016

„Kindern ein Zuhause geben“ lautet das Motto des heutigen Weltkindertages. Deutsches Kinderhilfswerk und Unicef Deutschland richten damit das Augenmerk auf die Rechte, Interessen und die Bedürfnisse von Kindern. Die Politik soll Eltern unterstützen, damit sie ihren Kindern ein Zuhause geben und ihre Entwicklung bestmöglich fördern können. Defizite sehen die Kinderrechtsorganisationen bei den Bildungschancen für von Armut betroffene Kinder, in der Umsetzung des Kinderrechts auf Spiel, Freizeit und Erholung oder bei der Integration von Flüchtlingskindern. Der Weltkindertag wird in über 145 Staaten der Welt begangen, allerdings gibt es kein international einheitliches Datum. In Deutschland und Österreich wird der Weltkindertag am 20. September ausgerichtet. Die Vereinten Nationen selbst begehen den Weltkindertag am 20. November, dem Jahrestag, an dem die UN-Vollversammlung die Kinderrechtskonvention von 1989 verabschiedete. Weiterlesen

Vorbildlich geht anders

AKTION Viele Eltern missachten Straßenverkehrsregeln, wenn sie ihre Kinder zur Schule bringen / Kinderschutzbund informiert

„Sie wissen schon, dass sie falsch herum stehen?“, fragt Polizeihauptkommissar Roger Krah mit ruhiger Stimme. Es ist nicht das erste Mal, dass an diesem Dienstagmorgen eine Autofahrerin ihren Pkw auf dem Parkstreifen vor dem Gelben Haus stehen bleibt und beim Einparken die Gegenfahrbahn überquert. „Ja ich weiß, aber ich wollte nur mein Kind schnell ausladen“, antwortet die Mutter mit um Entschuldigung heischendem Blick. „Sie zeigen Ihrem Kind aber genau, wie es falsch ist. Kinder dürfen niemals zur Fahrbahnseite hin aussteigen“, belehrt der erfahrene Leiter des Schottener Polizeipostens die Frau.

verkehrstag-2016Vorbildlich geht anders: Nur wenige Meter vor dem Fußgängerüberweg
hält dieses Auto auf dem Bürgersteig.

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Nützliches und Hilfreiches

BegrüßungspaketNEUGEBORENE Stadt und Kinderschutzbundverein stellen Begrüßungspaket zusammen / Wichtige Infos

An Familien mit kleinen Kindern ist ein neues Angebot gerichtet, dass die Stadt Schotten und der örtliche Kinderschutzbundverein zusammengestellt haben. „Familienservice frühe Hilfen“ heißt das Begrüßungspaket für Neugeborene, das jetzt Bürgermeisterin Susanne Schaab und Marianne Zimmer, die Vorsitzende der Schottener Sektion des Deutschen Kinderschutzbundes, vorstellten.

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TAG DER GEWALTFREIEN ERZIEHUNG

Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB), Landesverband Hessen, fordert zum Tag der gewaltfreien Erziehung am 30.4. 2016 gemeinsam mit seinen 27 Ortsverbänden in Hessen ein gewaltfreies Aufwachsen für alle Kinder, sowohl in der Familie als auch in allen Institutionen. „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung“ – so steht es seit 2000 im Paragraf 1631, Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Dieser beschränkt sich dabei nicht auf Eltern, sondern schließt alle Menschen ein, die das Kind pflegen, erziehen und beaufsichtigen. Das Recht auf gewaltfreies und sicheres Aufwachsen gilt auch für Menschen nach der Flucht. Hier müsse der Blick auf die Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen und auch in Gemeinschaftsunterkünften gerichtet werden. „Kinderrechte, ob nun in den internationalen Verpflichtungen oder in nationalen Gesetzen verankert, müssen uneingeschränkt auch für Flüchtlingskinder Gültigkeit haben und umgesetzt werden“, betont die Landesvorsitzende Verone Schöninger. Der DKSB fordert die Politik deshalb auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Kindeswohl sichern und ihren Schutz gewährleisten. Hierzu gehört auch eine familiengerechte Unterbringung. Schöninger: „Kinderschutz in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften ist daher nicht nur eine Frage des Schutzes vor Gewalt, sondern auch eine Frage der Konzeption der Unterbringung. Familiengerechte Unterbringung ist ein wichtiger Schutzfaktor vor Übergriffen. Für die Sicherheit der Kinder im täglichen Leben muss es Mindeststandards geben, die auch eingehalten werden müssen.“ Am Tag der Gewaltfreien Erziehung kommen in Friedberg rund 40 Vertreter des Kinderschutzbundes in Hessen zusammen. Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Landesverbandes stehen die Themen Gewaltfreie Erziehung, Arbeit mit Flüchtlingskindern, Beschwerde, Beteiligung und Ombudsschaft von Kindern und Jugendlichen.

Für Kinderschutz

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KSV Eschenrod unterstützt Schottener Bund

Spendenübergabe: Das Foto zeigt die 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes Schotten, Marianne Zimmer, sowie die beiden Vertreter des KSV Eschenrod, den 1. Vorsitzenden Carsten Heinbach und die PR- und Marketingleiterin Martina Koch-Lang. Weiterlesen

Offene Türen im „M4“ am 3. Oktober

Das Vereinshaus „M4“ in Schottens Kernstadt neben dem historischen Rathaus öffnet anlässlich des autofreien 3. Oktober am kommenden Samstag seine Türen. Besucher können sich über die Arbeit der drei dort ansässigen Vereine Nachbarschaftshilfe, Kinderschutzbund und Soziales Beratungszentrum informieren. Darüber hinaus wird das Diakonische Werk Wetterau mit seinem Betreuungsverein und der allgemeinen Lebensberatung vor Ort sein. Zwischen 12 und 14 Uhr gibt es Antworten zu allen Fragen rund um die Themen Vorsorgevollmacht sowie Betreuungs- und Patientenverfügung. Von 14 bis 15 Uhr ist Beratung zu allgemeinen sozialen Problemlagen möglich. Während sich Erwachsene im „M4“ umschauen, können Kinder am großen Glücksrad drehen und sich über schöne Gewinne freuen.

„Ich hab’s eilig“ gilt nicht

SichererSchulweg2015SICHERER SCHULWEG Kinderschutzbund-Aktive beobachten morgendlichen „Bringdienst“ / Information und Belehrungen

„Ich hab’s eilig“ – diese Ausrede haben die Aktiven des Schottener Kinderschutzbundvereins schon öfters gehört, wenn sie zu Beginn des neuen Schuljahres ihre Aktion „Sicherer Schulweg“ an der Grundschule durchführen. Vor der ersten und zweiten Stunde werden dabei das Verhalten insbesondere der autofahrenden Eltern unter die Lupe genommen. Die Einhaltung der allgemeinen Verkehrsregeln und die Sicherheit der Kinder stehen dabei im Mittelpunkt.

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